Bastis Leadership Lounge Folge 1: Führung auf dünnem Eis – mit Harold Kreis

Shownotes

Harold Kreis, bis vor kurzem Bundestrainer der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft, spricht über Führung unter größtem Druck. Im Gespräch geht es um schwierige Entscheidungen live vor Publikum, um Bauchgefühl versus Analyse und um die Verantwortung, die ein Trainer wirklich trägt.

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00:00:00: Willkommen zur ersten Folge von Bastis Leadership Lounge.

00:00:03: Mein erster Gast, jemand der jahrelang größtmögliche Entscheidungen unter Druck fällen musste am Anfang auf dem Eis später hinter der Bande und heute mit mir über das Thema Leadership sprechen wird.

00:00:18: Herzlich willkommen!

00:00:19: Harry Kreis, der ehemalige Bundestrainer der Deutschen Nationalmannschaft.

00:00:23: Ich finde es toll dass du hier bei uns in der Kabine gelandet bist, Harry.

00:00:27: Lasst uns loslegen.

00:00:29: Ja, danke.

00:00:29: Lass uns loslegen!

00:00:31: Basti's Leadership-Launch.

00:00:33: hier gibt

00:00:33: es Klartext.

00:00:37: Damit wir beide

00:00:37: mal so am Anfang ein bisschen reinkommen habe ich mir gedacht gebe ich dir immer zwei Worte einmal zur Auswahl und du entscheidest dich wo du dich mit Wohler fühlen würdest.

00:00:49: fangen wir an SAP Arena oder Rosengrad.

00:00:55: Du darfst auch das Papierredner sagen.

00:00:57: Ich sag jetzt SAP-Arena, ja ...

00:01:00: Ja, da warst du schon das eine oder andere mehr als bei uns.

00:01:04: Trainerbank oder Rednerpult?

00:01:08: Ich glaub Trainingbank.

00:01:09: Spontan würde ich sagen Trainingbank!

00:01:12: Bauchgefühl oder Videoanalyse?

00:01:17: Bauch-Gefühle.

00:01:18: Ruhrstand oder nächstes Projekt?

00:01:21: Nächstes Projekt.

00:01:22: Das kam wie aus der Pistole geschossen.

00:01:24: Sehr gut, da freu' ich mich drauf.

00:01:27: Und abschließend Flugzeug oder Bahn?

00:01:31: Flugzeug.

00:01:33: frag ich deshalb, weil unser erstes Kennenlernen hatten wir fast auch mal beim Flugzeug.

00:01:38: Man muss wissen, wir machen ja unseren Benefits-Golf-Turnier und damals war es so noch Trainer bei den Adlern.

00:01:43: Und da die Tatortkommissare aus Köln unsere weiteren Schirmherren waren durften wir beide einen kleinen Tatort zusammen trainen im Sinne einer kleinen Chessner in Speyer hochgeflogen.

00:01:54: Du warst der korrupte Trainer der Adler Ich war der Korrupte Manager und wir sind mit einem Geldkoffer abgeflogen.

00:02:00: Von daher erinnere ich mich noch ganz gut, das war das erste Mal wo wir uns beide dann etwas länger kennengelernt haben.

00:02:07: Wir wollen über Leadership sprechen, über alles was im Sport eigentlich gang und gäbe ist und wir sehen jetzt hier an den beiden Seiten auch deine Trikots in sozusagen einmal von der Nationalmannschaft dein letztes Trikot und eines deiner letzten Trikotes bei den Adlern.

00:02:23: Als du angefangen hast Eishockey zu spielen War für dich da schon klar, dass du so eine Leadership-Rolle aufnimmst?

00:02:30: Denn bei beiden Trikots beim Siedmanns ist das Assistant Capitän Logo drauf.

00:02:34: Bei den Adlern des Kapitäns-Logo also ... Du hast ja im Laufe deiner Karriere auch schon Verantwortung übernommen und später als Trainer noch mal mehr.

00:02:42: War das von Anfang an, das auf dem Eis Leadership zu übernehmen?

00:02:47: Ja unbewusst glaube ich schon!

00:02:48: Also ich denke man kommt nicht zu einem Verein und stellt den Anspruch, dass er jetzt Kapitän oder Assistent der Mannschaft sein möchte.

00:02:58: Für mich war einfach wichtig, oder ich habe einfach immer das Gefühl gehabt meine Leistung trägt dazu bei ob die Mannschaft gewinnt oder verliert und das habe ich sehr ernst genommen.

00:03:09: Das hab' ich wirklich verinnerlicht und das ist sicher ein unbewusster Form der Leadership.

00:03:15: oder dass man sich im Grunde für alles verantwortlich fühlt.

00:03:18: da hat sich auch nichts geändert.

00:03:20: und irgendwann ist es dann der Trainer oder die Spieler, je nachdem wie Kapitän und Assistenten ausgewählt werden ist verschieden.

00:03:30: Wir haben dann wohl ein paar gemeint ... Dann können wir auch einen Buchstabe

00:03:34: geben!

00:03:35: Und hat das dann auch was mit Kommunikation zu tun?

00:03:39: Warum man diese Rolle übernimmt, ist Kommunikations- ein ganz wichtiges Element in dem Thema Führung?

00:03:45: Kommunikion mit Sicherheit ist ein wichtiges Thema für mich wenn ich zurückblicke als Spieler Insgesamt als Kapitän nicht einmal die Meisterschaft gewonnen.

00:04:01: Fürchterliche Bilanz und für mich zurückblickend lag das sicher auch teilweise daran, dass ich gewisse Themen nicht angesprochen, nicht konfliktmäßig angesprochen habe.

00:04:17: Ich habe nicht immer den einfachen Weg genommen aber ich glaube... dass Leadership auch sehr viel mit Accountability, sehr viel Konflikt zu tun hat.

00:04:26: Und zurückblickend habe ich das nicht ausreichend

00:04:30: getan.".

00:04:30: Es würde so auch sagen, dass es wichtig ist, wenn es Konfliktsituationen gibt das auch direkt und bewusst zu besprechen.

00:04:36: Das ist ein Thema bei uns hier im Rosengarten.

00:04:39: Fehler passieren.

00:04:40: Fehler passieren auf dem Eis, Fehler passieren, wenn man Veranstaltungen organisiert und macht.

00:04:44: Und ich glaube in der Vergangenheit war's nicht immer so, dass man darüber sprechen durfte.

00:04:49: Und das ist so'n Credo von uns in der Geschäftsung, dass wir sagen Fehler dürfen passieren!

00:04:53: Wir arbeiten sie gemeinsam auf und versuchen beim nächsten Mal genau diesen Fehler nicht zu machen.

00:04:57: Das is uns immens wichtig.

00:04:59: Aber es schaffen wir auch nicht immer, dass wir das in die Köpfe der Mitarbeiter bekommen.

00:05:04: Dass sie dieses Vertrauen haben dürfen?

00:05:05: Ich glaube, das ist doch dann auch genau das gleiche Fehler passieren beim Eis oder beim Trainer ganz genauso.

00:05:09: Genau!

00:05:10: Fehler werden passieren.

00:05:12: Ist dann immer die Frage okay weshalb sind diese Fehler passiert?

00:05:16: Das schaut man genau an.

00:05:17: aber wenn man weiß, dass man Fehler machen darf und dass die grundsätzlich passieren – das gehört dazu – da ist man sicher als Mitarbeiter, als Spieler schon freier.

00:05:27: Und dann liegt eben, dann ist es eine Frage des Vertrauens.

00:05:32: Und bei mir zurückblickend war dann glaube ich immer wenn ich jemand wirklich dann accountable oder wirklich zur Rechenschaft gezogen hat oder diesen Konflikt gesucht habe – jetzt verliere ich ein bisschen was an Vertrauen.

00:05:45: und das ist dabei genau umgekehrt!

00:05:47: Wenn man das kommunikativ gut macht, dass Feedback- oder so einen Konflekt eigentlich ein Prozess ist und man will einfach den Spieler oder die Situation besser machen Das ist kein Vertrauensverlust, sondern baut eher Vertrauen auf.

00:06:02: Ja.

00:06:03: Gibt es in deiner Zeit als Trainer Entscheidungen, wo du sagst, die würde ich nicht noch mal so treffen?

00:06:10: Oder ich würde sie bewusst so treffen und entweder in Richtung Erfolg oder auch Misserfolg?

00:06:18: Spontan fällt mir immer wieder ein, weil das war für mich ein prägen Moment.

00:06:23: Und jeder der hier zuhört und die Adler kennt ... Wir spielen gegen Berlin!

00:06:29: Spiel sechs, die holen auf.

00:06:33: Ich nehm kein Time-out.

00:06:34: also Time out war für mich immer irgendwo so ein roter Zug.

00:06:37: ich hab keinen Time Out genommen.

00:06:40: Berlin gewinnt dieses Spiel wenn wir das Spiel gewonnen hätten.

00:06:43: wir haben glaube ich fünf zwei geführt.

00:06:45: im letzten Titel Wir haben Deutsche Meise geworden und bei der Plätzekonferenz bin ich gefragt worden warum ich keinen Time out genommen habe.

00:06:52: Und meine total unqualifizierte Antwort war Wenn die Mannschaft nicht in einer Lage ist ein fünf zwei Führung über die Runde zu bringen, dann haben wir es nicht verdient heute zu gewinnen.

00:07:02: Ich habe im Grunde die Mannschaft unter dem Bus geworfen und ich habe die Verantwortung weggeschoben.

00:07:07: Dann habe ich sie in der Mannschaft zugeschoben, vergesse ich nicht und passiert mir auch nicht normal.

00:07:12: Aber genau das ist ja das wie du gesagt hast... Du nimmst die Verantwortung auf dich und du sagst, das war mein Bock.

00:07:18: Den hab ich

00:07:18: geschossen.".

00:07:20: Und von daher nimmste der dann in dem Moment auch den Druck von der Mannschaft wirklich.

00:07:25: Ich weiß, erinnere mich daran an jemanden, der hat mir erzählt, wie es ihm damals ergangen ist.

00:07:29: Er hatte keine Karten bekommen, sondern hat nach dem Fünfzweil sich ins Auto gesetzt ... Ist ja in die Arena gefahren und wollte halt die Meisterschaft feiern.

00:07:36: Der Thorsten Frank, mein stellvertreter, hat festgestellt, okay, das ist gar nicht so weit.

00:07:41: Das ging auch in die andere Richtung?

00:07:43: Und ich hab mit meinem Bruder auch früher oft darüber diskutiert, das große Düsseldorfer EG-Fan.

00:07:49: zu meinem Unverständnis.

00:07:51: Als du da Trainer warst, haben wir auch mal drüber diskutiert.

00:07:53: wie verhältst du dich als du da warst?

00:07:55: Wenn es um Auszeiten tatsächlich geht weil du sagst, das ist ein Thema ... Das war immer dein rotes Tuch.

00:08:00: Also dein Credo war dass sie wirklich die Mannschaft sich aus so einer Situation dann alleine rausholen müssen, dass man gar nicht den Impuls vom Trainer braucht.

00:08:10: Die Situationen haben Sie ja auch ein bisschen geendet.

00:08:12: Ich meine jetzt haben wir Power Breaks.

00:08:14: Wir hatten jetzt auch bei der letzten Weltmeisterschaft in der Schweiz.

00:08:17: Das war das Spiel gegen die Schweizer, wo so kurzen Abständen dann die Tore geschossen haben und wir waren an der Bande... Wir haben ja auch Augenkontakt mit den Spielern.

00:08:29: Und für mich war klar ich muss jetzt einen Auszeit nehmen um einfach diesen Lauf der Schweizer zu unterbrechen.

00:08:35: Ich habe Augenkondakt mit Moritz Seider und wir sind klar, ich nehme mir jetzt ein Timeout!

00:08:40: In diesem Moment kommt dann aber auch das Power Break.

00:08:45: Also, das Power-Break war im Grunde des Timeouts und somit konnten wir dann das was wir da besprochen hätten in einem Timeout machen können.

00:08:54: Damals in Mannheim war es nicht der Fall

00:08:59: Und

00:09:00: ja jetzt ist es immer situationbedingt.

00:09:02: Es soll schon etwas bewirken Man hat nur einen Timeout.

00:09:06: Das darf man auch nicht vergessen.

00:09:07: also die Konsequenz eines Timeouts darf man Auch Nicht beachtet lassen

00:09:12: Und das ist ja genau das, was wir eben hatten.

00:09:13: Dass man situativ Entscheidungen ganz kurz für sich treffen muss.

00:09:17: in welche Richtung geht es jetzt?

00:09:20: Ist der Druck auch vielleicht durch die gewonnene Silbermedaille noch mal höher geworden dass man die Erwartungshaltung tatsächlich da nochmal eine andere jetzt auch in Richtung WM und Olympia gespürt hat?

00:09:32: Also der Druck für mich persönlich... Das habe ich jetzt nicht gespürt, dass die Erwartungshaltung gestiegen ist.

00:09:38: Das kann ich nur bejahen.

00:09:39: also das ist wirklich meinem Empfinden, seitdem es irgendwie eine Selbstverständlichkeit wurde, dass wir immer nicht nur Viertelfinale erreichen sondern irgendwo Halbfinale und so weiter.

00:09:53: Unser Anspruch war auch wirklich das Beste aus der Mannschaft rauszukommen wie möglich aber Silber hat die Erwartungshaltungen sehr hochgeschraubt Auch dementsprechend Druck, wobei ich mir den Druck nicht selber gemacht habe.

00:10:08: Aber heute hast du Fernsehschreibende Medien oder Social Media durch die Fans im Stadion und da sind viele Stakeholders, die eben einiges erwarten.

00:10:21: Und dabei muss man ja dann immer noch in der Relation sehen.

00:10:23: Klar hat sich Eishockey in Deutschland auch weiterentwickelt und ist professioneller, vielleicht durch die TV-Übertragung präsenter geworden.

00:10:31: aber es gibt natürlich auch noch andere Nationen, die ganz anders aufgestellt sind.

00:10:35: ich glaube da muss ganz viel zusammenkommen dass man so mal bei einer Silbermedaille oder überhaupt im Halbfinal landet Und vielleicht ist das beim Fußball ja jetzt auch zu erkennen, ich glaube die deutsche Mentalität ist da ein bisschen anders.

00:10:47: Also wenn man das mal lang geschafft hat dann wird es erwartet dass das eine Konstanz tatsächlich mit sich bringt und wir haben ja schon darüber gesprochen.

00:10:55: Es gibt Entscheidungen Momente die vielleicht das für-und wieder tatsächlich in die einen oder andere Richtung kommen.

00:11:01: Dann gab's bei der WM in der Schweiz diese Situation gegen den USA.

00:11:04: Man führt drei zwei Der eine glaubt der Puck ist unter Kubis Hand Da jetzt eine Coaching-Challenge machen, ja oder nein.

00:11:14: War das so ne Situation?

00:11:16: Weil da wurde ja im Nachgang auch viel darüber diskutiert.

00:11:18: Da wurdest du auch kritisiert.

00:11:20: Warum hat er das nicht gemacht und warum ist der nicht eingegriffen?

00:11:23: Ist es also ne prägende Situation, wo man sagt ... Ich würd gern mal so sagen wie das wirklich in der Situation war.

00:11:31: Jede Coaches Challenge ist eine prägende Situation.

00:11:34: Das ist in der Tat so!

00:11:36: Und wir sind gut darauf vorbereitet.

00:11:38: Wir haben Leute oben sitzen Jedes Mal, wo die Scheibe über die blaue Linie geht.

00:11:45: in unserem Drittel war es auf seit Jahren rein.

00:11:48: Dass wir da bei der nächsten Unterbrechung ein Coaches-Challenge nehmen können oder auch nicht und ich weiß beim ersten mal ... Wir hatten unser eye and the sky, nennen wir diese auch unsere Videoleute.

00:12:01: Die hatten dann eine Ansammlung von vielleicht fünfunddreißig Clips Und du kannst in forty-fünf Sekunden nicht fünf und dreißig Clips durchgehen.

00:12:10: Also was wir daraus gelernt haben, ist jede Überquerung der blaue Linie, die ja noch nicht aufs Seid war, Klip löschen!

00:12:16: So... Die Leute sind gut vorbereitet, sie haben auch unsere Vertrauen, die kennen sich sehr gut aus.

00:12:21: Das heißt wenn die Nachrichten nach oben geht, Coaches Challenge Jahre hinein müssen wir warten, was die entscheiden und dann vertrauen wie ihre Entscheidung.

00:12:30: In diesem Fall war es so dass wir natürlich das Gefühl um Grubauer gesehen haben.

00:12:39: Wir haben aber auch gesehen und das war unverständlich für uns, dass der Schützrichter, der hinter dem Tor steht nicht abpfeift weil ich hatte nicht das Gefühl, dass irgendjemand die Scheibe gesehen hat und die haben dann bei Grubi da reingestochen bis die Scheiben endlich drin waren.

00:12:53: Dann war es für uns wo wir keine Informationen von oben bekommen haben was eine Coaches Challenge für ein Torwartbehinderung rechtfertigen würde.

00:13:06: Und es gibt kein Coaches-Challenge dafür, dass ein Schiedsrichter spät abweift.

00:13:10: Das gibt das nicht!

00:13:13: Das war es eine Kriterie.

00:13:15: Es waren drei Zweifel für uns.

00:13:18: Ich weiß gar nicht.

00:13:19: Wir hatten vielleicht sechs Minuten um den Spiel zu bestreiten.

00:13:26: Unsere Unterzahl war auf dem letzten Platz.

00:13:29: Wenn ich einen Coacheschallenge nehme und Unrecht habe zählt der Store, wäre drei drei und wir spielen zwei Minuten unterzahlen.

00:13:38: Das heißt, eine vier drei Möglichkeit für die Amerikaner wäre durchaus drin gewesen.

00:13:45: Ich muss einmal die Entscheidung also diese Situation beurteilen.

00:13:48: ich muss aber auch die Konsequenzen dieser Entscheidung berücksichtigen und nachdem wir keine klare Ja bekommen haben, teure Behinderung habe ich das abgelehnt.

00:13:58: Wir haben keinen Koalitionschallenge gemacht.

00:14:00: Drei-Drei Und dann ging es ins Penaltischießen Wo wir der Spiel dann im Penalteschießen verloren haben.

00:14:07: Auf dem Weg nach Hause habe ich dann mit Danny Kurman, der LFNK-Candian aus der Schweiz.

00:14:11: Das ist ja Referee in Chief und er sagte Harry, mit den Informationen und Bilder die wir hatten – Coach's Challenge hättest du verloren!

00:14:19: D.h.,

00:14:20: drei, drei, zwei Minuten unterzuhalten wenn die Amerikaner das vier, drei schießen, dann haben wir null Punkte nicht mal ein sondern gar keinen Punkt.

00:14:27: Und das sind so Entscheidungsprozesse, unvollständige Information, Unterdruck, ich hab forty fünf Sekunden.

00:14:34: Also wenn du einen Schiedsrichter hast, der ein bisschen großzügig ist.

00:14:37: Bevor er den Bulli macht kommt er zu dir rüber und sagt Are you challenging?

00:14:41: Yes or no!

00:14:42: Man hat vielleicht siebzig Sekunden Zeit Und das war die Situation da gegen Amerika.

00:14:49: Für Groovy war es auch unverständlich Weil er ist natürlich derjenige dann wo die Amerikaner auf ihn einstechen Und wir haben am nächsten Tag bei einer Mannschaft Entschuldigung Mannschaftspersprechung Genau die Situation für uns geschildert, unser Entscheidungsprozess

00:15:06: und

00:15:06: warum wir so entschieden haben.

00:15:08: Und das finde ich der man recht dazu wissen und somit war es dann klar.

00:15:15: Ich glaube wenn man dich jetzt so hört und auch mal die Analyse dahinter sieht sind viele Aspekte die man in dieser ersten Emotion als Medienvertreter als Fan tatsächlich nochmal ganz anders.

00:15:27: Also zunächst mal ist es ja dann auch eine Teamentscheidung und du, als derjenige, der die Entscheidung am Schluss treffen muss, ist hier abhängig von welchen Informationen zu du bekommst.

00:15:37: also das Team, dass oben an den an den Screensets gibt dir entweder das Gefühl machst oder machst nicht?

00:15:42: Und du hättest ja auch auf ihn vertraut auf demjenigen, macht die Challenge und da das Zeichen nicht kam hast du dich für den Weg entschieden, der dann nämlich genau die nächste strategische Entscheidung mit sich bringt.

00:15:53: Nämlich zu überlegen wenn ich sie nehme und ich verliere, dann habe ich eine Unterzahl und wir waren jetzt bis dato im Turnier nicht unbedingt die besten drin und riskiere komplett das Spiel.

00:16:02: also von daher ist es noch mal ne ganz andere Analyse und ich finde das zeigt auch dass man in dem Moment wo wir Entscheidungen auch treffen als Führungskräfte oder auch bei mir hier im Bereich von Kongressen Ganz wichtig ist, dass man ein Team dahinter hat, die auch Entscheidungen treffen.

00:16:21: Man gewinnt oder man verliert gemeinsam.

00:16:23: Auch da gibt es Entscheidungen, die einem helfen selber, die finale Entscheidung zu treffen und wenn sie falsch ist, dann haben wir gemeinsam die falsche Entscheidung getroffen.

00:16:31: Und es ist manchmal aber auch erklärungsbedürftig für das gesamte Team, warum man diese Entscheidung getroffnet hat, dass da auch keine Unstimmigkeiten hat und dass das Vertrauen in die Führungspositionen wieder da sind.

00:16:42: Also im Team,

00:16:43: d.h.,

00:16:43: Coaching-Staff eye and the sky, so weiter, aber die gehören alle irgendwie zum Coaching Staff ... Diese Situation wurde besprochen, auch die Vorgänge.

00:16:51: Die Abläufe – das ist alles besprochen!

00:16:53: Aber es wird jetzt nicht mit der Mannschaft besprochen.

00:16:55: Sie sollen ja Hockey spielen aber trotzdem wollen sie dann auch gerade besonders in diesem Fall im Nachgang wissen.

00:17:02: wieso haben wir uns so entschieden?

00:17:05: Es war eine richtige Entscheidung, aber es sah aus wie die falsche Entscheidung weil jeder gemeint hat Wieso nimmt er jetzt kein Coaches Challenge?

00:17:12: Für die war es selbstverständlich.

00:17:13: Aber die Leute, die das gefordert haben noch weniger Informationen gehabt als wir.

00:17:18: Und als du mich vorhin gefragt hast, Bauchgefühl, hab ich gedacht okay mein Bauch gefühlt.

00:17:23: jetzt sagt we're not gonna win this one.

00:17:25: Also lassen wir es lieber sein und ... Wir gehen drei drei vielleicht schießen wir noch ein oder wir gehen in den Verlänger oder irgendwas aber drei drei und noch Unterzahl

00:17:36: machen wir nicht.

00:17:38: Spannend weil wir über Entscheidungen auch über Liedership sprechen.

00:17:45: Es war Olympia, ein ganz besonderes Turnier, wo alle NHL-Spieler ja auch mit dabei waren von allen Ländern.

00:17:53: Und das war für dich als Bundestrainer dann ja auch ... Du hast einen ganz anderen Kader gehabt, dass du den bei der WM hattest?

00:18:00: Da kamen Stars wie Leon Dreiseitel mit ins Team dazu und es wurde viel darüber diskutiert, warum nicht Mo Müller Kapitän geblieben ist und Leon Dreizeitel es dann geworden ist.

00:18:13: Nimm uns mit!

00:18:14: was Dali Hintergründe waren und wie du das vielleicht auch kommunikativ mit beiden tatsächlich angegangen bist.

00:18:20: Und ihnen erklärt hast, warum du die Entscheidung so tatsächlich dazu ... oder ihr als Team die Entscheidung treffen?

00:18:26: Ja, also zu Gesprächen damals, es war lange intensive Gespräche und natürlich auch sehr bedachte Gespräche.

00:18:34: Das war Christian Kühne ist der Sportdirektor, jetzt Sportvorstand meiner Person.

00:18:38: Und dann erst später, ich sag's mit Alexander Sulzerbe eigentlich Christian Künest und meine Person.

00:18:47: Und wir haben ja natürlich gedacht, dass der Mords Mülle ein langjährige Nationalspieler ist, der immer dabei war, immer mit Herzen Seele dabei ist.

00:19:01: Sollen wir das machen?

00:19:02: Sollen wird es nicht machen!

00:19:03: Wir haben aber eine der besten Spieler auf dem Planeten, die jetzt zu unserer Mannschaft kommt, der für uns vielleicht eine ganz andere Ansprache hat.

00:19:15: Gleichgesinnten, wir haben immer noch ein Team.

00:19:18: Das verstehen wir aber natürlich da wie es in eine NHL-Kabine zugeht oder unter den NHL Spieler vielleicht ein bisschen anders ist als das wie wir das kennen.

00:19:29: dass war auch so einen Aspekt wo wir bedacht haben und dann hatte ich mit Morz Müller telefoniert also Morz Einladung.

00:19:41: Aber unsere Entscheidung ist Leon Dreiseidl, die Kapitänin Binde geben möchte.

00:19:50: Er hat das akzeptiert.

00:19:53: Er fand die Entscheidung nicht gut.

00:19:55: Auch die Frage warum wir das machen?

00:19:57: Im Nachhinein ich fand die Entscheidungen richtig.

00:20:01: was wir anders hätten machen sollen ist ihm zumindest mal eine A geben.

00:20:06: Dass wir gesagt haben wir uns respektieren dürfen.

00:20:08: Wir haben den Leon dabei.

00:20:09: Das ist einmaliger Spieler und du bist in dieser lydische Gruppe war auch dabei.

00:20:17: Nur die Spieler mit Buchstaben sind nicht ausschließlich unsere leadership-Gruppe.

00:20:22: Und es war eine Situation, das werde ich auch nie vergessen in der Kabine wo ich Leon eine Frage gestellt haben und er sagt zu mir, okay Harry, ich frag den Moritz.

00:20:36: Und ich habe gedacht, er meint Moritz Heider weil er hat auch ein A, aber er hat Moritz Müller gemeint.

00:20:40: Und dann habe ich in diesem Moment gewusst dass er mich total überschätzt.

00:20:48: langjährige Freundschaft und Respekt füreinander, die Leon und Morz

00:20:52: Müller haben.

00:20:54: Total unterschätzt.

00:20:55: und ja im Nachhinein die Entscheidung Leon den C zu geben.

00:21:01: Absolut richtig!

00:21:02: Die Entscheidung Morz Möller überhaupt kein Buchstabe zu geben war die falsche Entscheidung

00:21:07: So wie du es beschreibst, ich glaube unter den Spielern an sich.

00:21:11: Weil man ja auch weiß, dass Mo und Leon tatsächlich jahrelang befreundet sind.

00:21:15: Ich glaube, die untereinander damit gut umgegangen sind.

00:21:19: Und ich glaube auch, dass das nicht über Erfolg- und Misserfolg entschieden hat.

00:21:25: Aber der ideale Druck von außen, der aufgrund dieser Entscheidung wieder auf dich als Trainer einprasselt ist ja was, was so'n Gefüge in Unruhe bringen kann!

00:21:37: War das so, dass man dann einfach von außen?

00:21:39: oder ist es dann so, daß du das auch abhaken kannst?

00:21:42: Du triffst eine Entscheidung.

00:21:43: Die ist für dich in dem Moment korrekt und richtig.

00:21:46: Und alles was von Außen kommt darf einen nicht zu zweifeln lassen oder dieses ganze Thema noch weiter in der Kabine warbern lassen.

00:21:57: Diese Diskussion oder diese Aussage die Mannschaft ist keine Mannschaft.

00:22:01: Es ist keine Zusammenhalt oder irgendwie keine Mannchaft.

00:22:03: ich weiß gar nicht wieso das zustande kam.

00:22:06: Also das waren einfach Nebengeräusche, die wir nicht gebrauchen konnten.

00:22:11: Die kamen aus der eigenen Reihen habe ich wirklich nicht verstanden.

00:22:14: aber dazu wurde dann das Thema natürlich wo sich die Öffentlichkeit aufgehängt hat.

00:22:22: wenn eine Mannschaft vielleicht nicht ein Top-Performance gemacht oder generell wie meint er da?

00:22:28: Oder wie ist dass es die Mannschaft nicht den Zusammenhalt hat wie in der Vergangenheit?

00:22:32: Also, das hat uns schon begleitet.

00:22:37: Ich verfolge die ... ich bekomme die Stimmung schon nicht, aber ich lese keine Berichte, das meine ich nicht.

00:22:43: Ich lasse mir berichten von unserer Presse.

00:22:46: Mensch mit hier Scholz wie es aussieht.

00:22:50: Aber ich kann mich dadurch nicht ablenken lassen, heißt aber nicht dass ich so naiv bin und weiß, dass es das gibt.

00:22:58: Ist denn ... weil du hast ja verschiedenste Stationen jetzt.

00:23:01: Jetzt waren wir sehr stark bei dir als Bundestrainer, aber du warst ja auch sehr erfolgreich und aktiv gerade in der Schweiz als Trainer.

00:23:08: Merkst du da auch gewisse unterschiedliche kulturelle Aspekte die da in der Kabine eine Rolle spielen.

00:23:16: oder wie viel hat dich die Zeit in der Schweizer auch geprägt?

00:23:20: Weil das waren wirklich erfolgreiche Stationen mit Meistern, mit Zugwerden.

00:23:25: Das muss man erst mal hinbekommen.

00:23:26: also von daher hat dich das in deinem Berufsleben als Trainer sehr geprägt und hast du da vieles gelernt was du jetzt auch in den letzten Stationen mitgenommen hast?

00:23:36: Also meine ganze Zeit ich bin nur im Lernen.

00:23:39: Ich könnte nicht irgendjemand erzählen wie leadership geht.

00:23:42: die kann ja erzählen was leadership mir beigebracht hat Und die Zeiten der Schweiz.

00:23:48: das war für mich Wenn ich das auf Englisch sagen darf, so die Absolute Awakening.

00:23:53: Weil es sei so wie in der Schweiz medial und in der Gesellschaft einen viel größeren Stellenwert hat als ich das in Deutschland kannte.

00:24:02: Die Vereine, sei es Männer im Berlin, alle Vereine machen sehr viel lokal über was die Presse betrifft.

00:24:10: Es ist auch lokal, es gibt ja keine überregionale Berichterstattung.

00:24:13: Du kannst hier nicht in Mannheim über Berlin oder Augsburger oder sonst was sagen.

00:24:17: In der Schweiz ist das so – alle große Zeitungen berichten sehr stark übers Seißhockey!

00:24:23: Ich habe auch gelernt im Umgang mit den Spielern und die Schweizenspieler waren immer jemanden, der wissen wollte warum eine Entscheidung gefällt wird, wieso, weshalb.

00:24:32: machen wir das jetzt gut für uns?

00:24:34: Das heißt auch die Kommunikation da mit den Spielen in dieser Form war neu für mich und auch der Druck.

00:24:42: Das ist wirklich so, da ist der Druck als Trainer immer, aber ich fand den dort schon sehr hart.

00:24:49: Ich war ja zwei Jahre in Zürich dann im zweiten Jahr die Meisterschaft gewonnen.

00:24:53: Medienhauptstadt – das war heavy going!

00:24:56: Aber am Ende, als wir dann geboren haben, war ich mit den Presseleuten abends unterwegs.

00:25:03: Das war alles okay.

00:25:04: mit denen habe ich heute noch Kontakt für mich die Einführung auf diesem Niveau, auf dieser Position was der Umgang mit Erwartungen, Druck, Presse und so weiter.

00:25:20: Was das alles bedeutet?

00:25:21: Aber du hast eben erwähnt, dass die Spieler sehr nachfragend und sagen wir mal wissend waren.

00:25:28: Die wollten wissen warum?

00:25:28: Hast du die Entscheidung tatsächlich so getroffen?

00:25:30: Die wollten mitgenommen werden in diesen Weg.

00:25:33: Find ich es auch ein wichtiger Punkt den man vielleicht als Führungskraft mitnehmen muss.

00:25:37: natürlich trifft man manchmal Entscheidungen auch ohne sich vorher abgestimmt zu haben.

00:25:41: Ich glaube das bedarf es auch und deshalb sind wir in diesem Führungspositionen.

00:25:46: Und auf der anderen Seite ist es glaub ich auch enorm wichtig

00:25:49: Das Team

00:25:50: Bei mir ist es das Veranstaltungsteam mitzunehmen und auch deren operative Basics.

00:25:57: Dafür bin ich zu weit weg, du als Trainer bist auch.

00:25:59: dann auf der Bank ein Stück weit weg vom Eis, dass man das aufnimmt und für sich einen Weg findet diese Informationen mitzuverarbeiten.

00:26:09: Und das Team auch hinter sich zu versammeln und mitzunehmen.

00:26:11: Manchmal gibt es ja auch unpopuläre Entscheidungen die man als Trainer oder CEO führen muss.

00:26:16: ich glaube die Akzeptanz für diese Entscheidung ist größer wenn man auch zuhören kann Und so hab ich dich bis jetzt als Mensch immer wahrgenommen.

00:26:25: Ich bin ja auch kein Eisorgspieler, noch nie als Trainer aber genommen.

00:26:29: Aber du bist ein Mensch, der zuhört und ist das auch ein wichtiger Punkt?

00:26:33: Dass du glaubst dass man dieses Zuhören mit in seinen Liedership mit rein nimmt?

00:26:39: Naja, du kennst dir sicher den Spruch.

00:26:40: also ich lerne mehr wenn ich zuhöre als wenn ich spreche und ich lernt mehr wenn verliere als wenn gewinne.

00:26:46: Soll nicht heißen, dass ich dich gerne gewinnen.

00:26:50: Wenn man eine Mannschaft hat, man hat eine gewisse Taktik.

00:26:56: Vertrauen geht immer diesen Taktick voraus aber man erklärt der Mannschaft wie man spielen möchte in einer gewissen Situation wie wir uns walten möchten.

00:27:02: Es gibt auch Spielsysteme die Entscheidungsprozesse den Spielen überlassen.

00:27:06: es gibt aber auch Spielsystemen die sind sehr star wo Spieler gewisse Routen laufen müssen und können einfach nicht Situation einschätzen und denken.

00:27:15: ich bin kein Freund davon.

00:27:20: Wenn die wissen wollen, warum machen wir dieses Forechecking?

00:27:22: Warum machen wir diese Defensive Zone Coverage?

00:27:24: Dann erklären wir das im Vorfeld.

00:27:27: Während am Spiel auf der Bank gibt es keine Zeit, irgendeine ausführliche Erklärung zu machen.

00:27:33: Da mache ich schnelle Entscheidungen und die Spieler wissen das.

00:27:36: Verstehen ist nicht immer aber das wird dann im Nachgang aufgearbeitet.

00:27:39: Genauso für die Spieler haben auch die Freiheit je nach Spielsituation selber Entscheidungen zu treffen.

00:27:47: Ich kann ja nicht die ganze Zeit mit denen sprechen.

00:27:49: Und wenn die Mannschaft gut vorbereitet ist, wenn sie an sich vertraut und auch den Trainer vertraute und eben das Fehler passieren dürfen.

00:27:59: Dann machen Sie solche Entscheidungen.

00:28:00: Instinktiv ist es häufiger die richtige Entscheidung, die hätte ich in dem Fall gar nicht machen können weil ich nicht auf dem Eis stehe.

00:28:07: Ich weiß nicht ob ein Verteidiger heute langsamer ist als vor zwei Wochen aber das spüren die Spieler.

00:28:14: Die gehen dann auf ihn los also die Sehenschwächen und gehen dann eher auf solche schwächen oder situative Sachen besser ein, als der Trainer das jemals machen konnte.

00:28:23: Da sehe ich so tatsächlich so ein paar Parallelitäten auch zu meinem Job weil bewusst ich mir natürlich auch meine Führungsmannschaft mit ausgesucht habe und das aus verschiedenen Gründen.

00:28:36: einmal natürlich die Fähigkeiten, die Fährigkeiten dass nur hau Ich tatsächlich sogar so, dass ich von der einen oder anderen lernen durfte.

00:28:44: Bei uns gibt es eine Kollegin, die dann jeder ruckel, da war ich Praktikant und habe sehr viel lernen dürfen über das Thema Agenturgeschäft Und sie ist jetzt sozusagen unsere Bereichsleitung im Agenturbereich.

00:28:55: Aber auch gerade auf der kaufmännischen Seite habe ich einen Partner mit dem Torsten Frank, großer Adler-Fan, der mit mir zusammen eigentlich angefangen hat und die Fähigkeiten dem Kaufmännichen mitbringt.

00:29:07: Das ist genau das wo man eine Mannschaft aufstellt – einmal weil sie sportlich tatsächlich wussten aber auch weil sie charakterlich und an dieser Mentalität da sind.

00:29:17: Das ist auch immer so dein Credo gewesen, wo du auch neue Stationen aufgenommen hast.

00:29:21: Dass du dir die Menschen angeschaut hast, die dann sozusagen das Sprachholen der Mannschaft waren?

00:29:27: Ist es so?

00:29:29: Also für mich der charakterliche Aspekt ist das ANO.

00:29:34: also ich bin ja nicht für die Rekruzierung der Spiele zuständig.

00:29:37: Ich habe in Vereine gearbeitet, wo das der Sportchef fast ausschließlich gemacht hat.

00:29:43: Optimal ist natürlich, wenn der Trainer zumindest mal ein bisschen Mitspracherecht hat oder mitgenommen wird.

00:29:48: Wenn wir für Pflichten oder auch wenn der trainer Vorschläge machen kann finde ich sehr gut aber letztendlich ist es dann in dem Fall Entscheidung der Sportschef.

00:29:58: Aber Charakter, charakterliche Eigenschaften sind für mich unglaublich wichtig.

00:30:04: Wir haben ja bei der Nationalmannschafts ist das anders als im Club weil häufig nimmst du mit die besten Spieler aus den Clubs und bringst die zur Nationalmannschaft.

00:30:13: Das heißt, häufig haben sie im Club eine völlig andere Rolle.

00:30:17: Eine höher angesehener Rolle als die, die dann bei der Nationalmannenschaft bekommen.

00:30:22: Auch das muss man kommunizieren und sagen Leute hier ist es ein bisschen anders.

00:30:28: wir schätzen aber deinen Einsatz dein Charakter auch das was du in der Mannschaft bringst.

00:30:33: Wir haben jetzt zum Beispiel in Zürich, wir hatten den Kapitän mit Maurer Zeider und wir hatten vier Assistenten als wir Schwarz und Weiß gespielt haben, um eben auch diese lyrische Gruppe zu erweitern.

00:30:49: Und wenn wir die aussuchen, es geht nicht immer nach Spielkönnen.

00:30:55: Es geht auch um Charakter, es ist auch um die Wirkung in der Gewine.

00:31:00: Für mich als Trainer will ich ja nicht Spieler haben, die mir alles nachts sagen oder ... Ja, ja, ja!

00:31:05: Ich will aber da ein bisschen Birestand.

00:31:08: Nein, das finde ich nicht gut.

00:31:09: Oder warum machen wir es?

00:31:10: Kannst du mir das bitte erklären?

00:31:12: Das ist wichtig!

00:31:12: Es geht ja nicht darum wer Recht hat sondern dass wir das Richtige tun.

00:31:17: und ich bin immer gut gefahren mit Spiele die auch Sachen in Frage stellen.

00:31:23: exakt, das ist auch das.

00:31:24: Also wenn ich mir meine Führungsmannschaft vorstelle und bauere es ist viel wichtiger dass jemand sagt also die Idee Basti die fand ich jetzt aber irgendwie wirklich plötzlich überlegt nochmal ob es nicht anders sein könnte.

00:31:37: Also wirklich auch diesen wie du sagst Widerstand also ein Feedback zu bekommen was nicht nur Ja sagen kommt weil mit dem ja sagen kommen wir nicht weiter.

00:31:44: man hinterfragt sich dann auch viel zu wenig.

00:31:47: von daher finde ich das ist ganz wichtig.

00:31:50: Aber Ich höre raus Handlungsspielraum bei einem Bundestrainer eigentlich größer ist als bei einem Vereinstrainer, dass du gar nicht so sehr drauf einwirken kannst.

00:32:01: Ist es der charakterliche Spieler den ich in der Mannschaft XY gesehen habe?

00:32:05: Den hätte ich nächstes Jahr gerne in meinem Team oder auch den sportlich geprägten Spieler.

00:32:09: also man denkt ja immer wenn neuer Trainer in eine Mannschaft kommt hofft man immer Der bringt so seine Spieler mit, die er gut findet.

00:32:17: Aber so viele Möglichkeiten gibt es dann gar nicht, dass der Trainer Eingriff auf die Grundkonstellation der Mannschaft gibt?

00:32:24: Sondern da ist der sportliche Leiter wesentlich bedeutender und wesentlich machtvoller?

00:32:28: Im Club schon!

00:32:29: Bei der Nationalmannschaft weniger.

00:32:31: Also da habe ich in Verbindung mit Christian Kühnast ... Das war ja unser Art der Zusammenarbeit, die war sehr transparent und vertrauensvoll.

00:32:42: Als es darum ging, einen Ghost-Rosser zu erstellen für irgendeine Maßnahme – das waren jetzt nicht siebenundzwanzig Spieler, das waren vielleicht vierzig Spiele, die dann auf der Liste standen, wo wir gesagt haben, okay, die kommen für uns in Frage welche Rolle?

00:32:56: welcher Spieler erfüllt die Rolle am besten?

00:32:59: Und ich kann dir sagen diese Telefonate um die Spiele zu nominieren Das mache ich alleine, die waren nicht einfach.

00:33:09: Wenn es um Deutschland kaputt geht oder insbesondere um Weltmeisterschaft Olympischen Spiele sowieso... Ich heb den Hörer und rufe den Spieler an und weiß dass sich jetzt vielleicht seine Karriere als Nationalspieler überhaupt zwei Jahre, drei Jahre zurück wäre.

00:33:25: Vielleicht sogar bei Ende meiner Nationalmannschaft indem ich ihn in diesem Moment nicht einladen.

00:33:30: Also das war für mich sehr Sehr teilweise unangenehme Telefonade, aber ich bin da transparent.

00:33:41: Ich bin da ehrlich und an der Seite hast du dann Spieler die sich natürlich riesig freuen über eine unerwartete Einladung zu Deutschland Cup oder Weltmeisterschaften.

00:33:52: Ist ja auch ein gutes Stichwort für Führung mit Distanz oder ohne Distanz, weil wenn es einem so nah geht.

00:33:59: Wenn man solche Entscheidungen kommuniziert und jetzt eher emotionslos rangeht und der andere gegenüber ist Mittel zum Zweck und das Tool, mit dem man was erreichen will oder nicht, dann fällt einem eine Absage im Endeffekt leichter.

00:34:12: Da du bei den Menschen über Jahre teilweise kennengelernt hast, fällt es dir deshalb schwerer diese Entscheidung zu kommunizieren.

00:34:20: Und das ist dann ja auch wieder auf deinen Schultern zu sagen, also du hast schon eine gewisse Nähe zu deinen Spielern auch die dir wichtig ist oder bedarf es auch einer gewissen Grunddistance?

00:34:31: Ich frage deshalb weil ich bin als Praktikant hier hingekommen und ich bin mit nahezu jedem per Du und ich finde dass auch gut, dass es tatsächlich so ist.

00:34:40: aber es gibt dann manchmal auch Situationen wo man sagt naja wenn diese Nähe nicht da wäre Würdest du dann anders handeln oder auch anders entscheiden?

00:34:49: Im Grunde glaube ich, dass diese Nähe auch ein Erfolgsfaktor gerade für uns bei der MCON ist.

00:34:56: Weil ich teilweise weiß wie manche Mechanismen funktionieren nicht mehr so gut weil so lang ist es ja schon her, dass ich da jetzt nicht mehr in ganz vielen operativen Themen drin bin.

00:35:05: aber manchmal frage ich mich schon ob eine gewisse Distanz für mich als Führungskraft besser wäre als die Nähe.

00:35:11: am Schluss komme ich immer zu dem Punkt Die Nähe ist wichtiger als die Distanz Würde ich

00:35:17: auch sagen, dass die Nähe wichtig ist.

00:35:20: Aber als Führungsperson muss man dann irgendwann mal auch die harte Wahrheit aussprechen und irgendwann mal einen Schnitt machen.

00:35:27: Es ist ja nicht so, jetzt im Gegensatz zu den spanischen Trainer der Fußball Nationalmannschaft, der irgendwie U-Achzehn oder U-Zwanzig mit den Spielern im Grunde aufgewachsen ist noch völlig andere Konstellation für mich, ich telefoniere nicht laufen mit den Spielern.

00:35:45: Ich sehe die hin und wieder oder bei den Maßnahmen.

00:35:48: aber ganz ehrlich hört sich vielleicht ein bisschen romantisch aus.

00:35:52: Aber ich fühle mich einfach mit den Verbunden weil ich weiß was sie aufgeben wenn Sie zur Nationalmannschaft geben kommen diese Wochen weg von der Familie usw.

00:36:00: also daher ist die Verbundenheit für mich da auch ihr Einsatz für die Mannschaft.

00:36:06: trotzdem muss ich dann auch irgendwann mal sagen Du wärst jetzt nicht eingeladen.

00:36:12: Und das ist nicht persönlich, sondern wir haben ein anderes Spieler der in unseren Augen die Lorder, die wir erfüllen möchten.

00:36:21: Dass er das einfach an einer anderen Skillset hat und er ist jetzt dieses Mal dabei.

00:36:26: Die Spieler sind immer enttäuscht eigentlich.

00:36:31: aber zumindest ist da eine Aussage ob es denen gefällt oder nicht.

00:36:35: Aber es gibt eine Aussagen dazu und nicht einfach du bist jetzt nicht dabei ein Text oder irgendwas in der Form.

00:36:42: Da gibt es ja immer diese Geschichte bei Silberku, dass die Spieler dann ja in den Eissee gegangen sind und ich glaube du hast mal im Interview ganz gesagt bewusst da waren wir als Trainer nicht dabei.

00:36:54: das war der ihr Ding das war das Mannschaftsding das hat sich so entwickelt darüber und das ist ja auch was Ich glaube, zur Führung gehört auch.

00:37:02: Man muss nicht der Letzte beim Sommerfest sein, der die Türe zuschließt, sondern es ist vielleicht dann auch mal ganz gut wenn man sich zurückzieht und das Team seinen Ding machen lässt, dass man nicht das Gefühl unter Beobachtungen zu sein oder ich muss mich so und so jetzt verhalten, sondern dass man auch lernt, dann sich zurückzunehmen und dem Ding seinen Lauf zu lassen.

00:37:21: Das führt dann auch zu einer gewissen Akzeptanz, Vertrauen und am Schluss eigentlich zum Erfolg.

00:37:26: Genau!

00:37:27: Also... Ich sehe unsere Aufgabe oder Leadership, wenn man über eine gewisse Betrieb- oder Teamkultur spricht.

00:37:36: Dass auch die Spieler die Freiheit oder die Zeit gibt so was überhaupt zu machen.

00:37:43: Ja ich kann den Tag füllen mit Video Meetings, Einzelgesprächen und so weiter aber da findet überhaupt keine Zeit dann für sowas statt dass die Mannschaft unter sich etwas macht.

00:37:53: wir haben das jetzt auch bei der letzten Weltmeisterschaft erlebt dass wir gewisse Tagesabläufe, die für uns völlig logisch waren und auch sinnvoll.

00:38:04: Wo die Spieler auf uns zugekommen sind, haben gesagt können wir das nicht anders machen?

00:38:08: Wenn wir das so und so machen dann bleibt uns hier mehr Zeit und es geht eigentlich um die Freizeit einfach ein bisschen Zeit für sich individuell oder auch für die Mannschaft.

00:38:17: Und es war in Finnland damals so Ich weiß es nicht mal ganz genau, ich glaube das ist von More Cider initiiert.

00:38:25: Er und vielleicht zwei andere weil er sehr richtig kalt war.

00:38:29: Irgendwann waren dann alle dabei!

00:38:30: Und das war eben dieses Teamgefüge entstand daraus.

00:38:35: Nicht weil wir irgendwas... Besonders gemacht haben.

00:38:38: Das haben die gemacht.

00:38:39: Mo hat mir das mal erzählt, ich war einer der ... Ich glaub, da waren noch zwei andere dabei.

00:38:42: Die haben es am Anfang probiert und dann hat er irgendwann gesagt, okay, wenn die das können, dann können wir's auch.

00:38:47: Aber er hat gesagt, es war wirklich extrem kalt.

00:38:49: also von daher war das auch eine Entwicklung.

00:38:53: und er gesagt ob das nochmal so passiert kann man nicht sagen ist eine Situation die entsteht und dieses Situationsgefühl muss man tatsächlich dann einfach mitnehmen.

00:39:01: Ja jetzt hat sich das Kapitel Nationalmannschaft geschlossen.

00:39:06: Du hast eben gesagt, ganz direkt Karriereende oder neue Herausforderungen.

00:39:13: Und da war die neue Herausforderung wie aus der Pistole geschossen.

00:39:16: also

00:39:17: du

00:39:17: siehst auch für dich noch weiterhin das Traineramt als eine Herausforderung und dann würdest du sagen dass wo du jetzt so viel drüber berichten kannst über Coaching über Personality und wir haben ja noch ein gemeinsames Projekt im September, was wir machen.

00:39:33: Ist das auch etwas, was du dir gut vorstellen könntest?

00:39:35: So deine Erfahrungen aus dem Coaching- und Leadership weiterzugeben?

00:39:41: Ja also paar Leute haben dann zu mir gesagt oder geschrieben, genieße dein Retirement, deine Pensionierung.

00:39:51: Ich bin jetzt ohne Tätigkeit aber das heißt nicht dass ich dann meine Schlitzschuhe, obwohl ich sehr alt sind an der Nagel hänge und gar nichts mehr damit zu tun haben möchte.

00:40:03: Zeitlich ist es undenkbar außerdem ist die Zeit jetzt noch sehr frisch dass sie den Verband verlassen haben auch diese Tätigkeit als Trainer.

00:40:12: also da brauche ich sicher noch ein bisschen Abstand.

00:40:14: aber ich möchte nicht grundsätzlich ausschließen wenn es die Möglichkeit gibt nochmal an der Bande zu stehen sei es als Head Coach oder Assistent-Trainer von vornherein abzulehnen, was ich in der Vergangenheit schon gemacht habe und was ich jetzt intensiviere war die Themen.

00:40:33: Und eben... Ich hab ja gesagt, ich lerne mehr beim Zuhören und ich lernte mehr bei dem Verlieren.

00:40:38: und jetzt hab' ich leider ein paar mal mehr verloren als es mir recht war!

00:40:44: Die Vorträge, die man macht über Leadership nochmals nicht dass sich Leute leadership beibringern das mache ich nicht ausführlich und authentisch erzählen, was leadership mir gelehrt hat.

00:41:00: Wie man mit gewissen Situationen umgeht, was ich daraus gelernt habe Und in der Hoffnung dass das jemand für sich In seine situation wie auch immer das ist Das es da vielleicht nützlich sein könnte Ja

00:41:14: also das thema best practice ihm sozusagen ein angebotschaffen zu erklären Wie man es selber erlebt hat wie man selber gehört und einfach hilfestellung jemals kann ich mich auch tatsächlich gut vorstellen.

00:41:25: Also das, allein beim Zuhören kriegt man ja tatsächlich da schon Inspiration mit und da glaube ich, dass wäre auf jeden Fall weg.

00:41:31: Ich will dich aber nicht von der Trainerbank verbannen.

00:41:34: also du darfst jederzeit am Rhein bleiben und nochmal nach oben gehen und gegenüber von Düsseldorf noch mal Trainer werden.

00:41:40: Also Co-Trainer war's da ja schon.

00:41:42: Von daher, das wäre sicherlich richtig schön!

00:41:44: Und jetzt vielleicht abschließend zum Sport?

00:41:48: Jetzt ist Eishockey WM in Mannheim und deiner Heimat nächstes Jahr.

00:41:52: Kannst du dir vorstellen, dass du dann genügend Abstand und Distanz hast?

00:41:56: Dass das für dich dann doch durchaus eine WMS, die du auch live miterlebst.

00:42:00: Und wo du sagst also da will ich Teil sein in der Form, dass ich auf jeden Fall ... die Spiele mir anschaue oder wie auch immer ein Teil dieser Veranstaltung bin?

00:42:12: Ja als mein Vertrag beim Verband verlängert wurde und natürlich dann ... Weltmeisterschaft in Deutschland, Mannheim und Düsseldorf mit dabei war.

00:42:24: Das war natürlich sehr schön!

00:42:27: Aber das war jetzt nicht für mich das Wichtigste.

00:42:30: Das ist schön, das ist toll aber es ging mir nicht darum nochmal im Karrieren in Mannheim oder DüsselDorf dann eine Weltmeisterschaft zu beschreiten.

00:42:38: Darum ging's ja nicht.

00:42:39: Es ging einfach noch mal die Mannschaft zu begleiten und ich bin sicher wenn die Weltmeesterschaft dann so weit ist weil wir wissen wie die Zuschauer, sei es die Mannheimer, sei ist die Deutschen aber alle Länder.

00:42:55: Wie das zugeht mit welcher Begeisterung, die dann sowas erleben?

00:43:00: Da würde ich sehr gerne als Zuschauer das auch miterleben selbstverständlich.

00:43:06: Ja, mit dem Eröffnungsspiel gegen die USA auf Schalke ist das natürlich auch ein großes Heilet was da ansteht.

00:43:12: Ich habe gerade am Wochenende den Justin darauf angesprochen bei einer Podiumsdiskussion ob er angedreht wäre wenn es in Dortmund stattgefunden hätte.

00:43:21: Er hat gesagt nein!

00:43:23: Dann hätte wer erst im zweiten Spiel eingestiegen wenn er nominiert worden wäre.

00:43:26: Der Schützer ist ja ein großer Schalkel-Fan.

00:43:30: In Dortmund hätte er das Eröffnungsspiel

00:43:31: nicht gemacht.

00:43:33: Aber das ist schon für Deutschland.

00:43:35: aber Manheim und das mit Düsseldorf steht natürlich auch eine zweite Stadt, die du sehr gut kennst.

00:43:40: Und wo du auch ein Großteil deines sportlichen Lebens verbracht hast.

00:43:45: Ich glaube für Manheim kann das richtig nochmal einen Push geben weil wenn man also gesehen hat was in der Schweiz Begegnungen da passiert.

00:43:54: Also an Menschen, die sich untereinander treffen und ich finde, die I-Socket Community ist ein etwas anderes Völkchen als es vielleicht beim Fußball so ist.

00:44:02: Es ist wirklich sehr friedvoll, sehr gemeinsam und da freue ich mich schon sehr darauf dass das nächstes Jahr im Mai hier nach Mannheim kommt.

00:44:08: und ja dann schauen wir beide mal gespannt was es auch für uns dann im Endeffekt sportlich bringt.

00:44:15: Ja!

00:44:16: mir ausgedacht, dass es immer eine Frage am Schluss gibt mit den Menschen, mit denen ich sprechen darf.

00:44:23: Und die Frage, die ich da habe ist wenn du einen Wunsch hättest welchen Künstler du gerne mal hier im Rosengarten auf der Bühne sehen wollen würdest dann würde ich dich bitten damals zu überlegen und vielleicht haben wir ja Möglichkeiten und können das auch realisieren.

00:44:43: Also dein Wunschkünstler auf unserer Mozart-Seitbühne, das würde mich sehr freuen mal zu wissen wer das wäre.

00:44:49: Wie viele Sekunden habe ich?

00:44:50: Entscheidungen und der Druck!

00:44:51: Ja

00:44:52: wir können den Countdown runterzielen auf zehn aber ich glaube im Zweifel ist es ja schon über dir im Kopf.

00:45:04: Ich würde mit dir in der ersten Reihe stehen von daher aber ich weiß nicht ob er uns... Coldplay, da müssen wir, glaub ich, mit Daniel Hopmer reden.

00:45:14: Vielleicht hat der ja die Möglichkeit und die SAP Arena ... Er kommt auch zu uns in den Podcasts.

00:45:18: Ich werde ihn fragen, ob er das ermöglichen kann?

00:45:21: Also, ich hätte auch eine zweite Option.

00:45:23: Der war vielleicht Joe Bonamasa!

00:45:25: Ich weiß nicht, ob du Joe Bonamias ist oder so ein kanadischer Musiker.

00:45:31: Irgendwie, das ist ja nicht so Mainstream.

00:45:34: Ist

00:45:35: das mehr Country, oder?

00:45:36: Nee, nicht so country.

00:45:36: Nein, nein, nein.

00:45:38: Auch so ... Wie soll ich das beschreiben?

00:45:48: Also Country ist es auf keinen Fall.

00:45:50: Wobei, Country hab' ich auch angefangen zu hören... ...nur da fällt mir kein Namen ein!

00:45:55: Es gibt schon ein paar.

00:45:56: Aber vielleicht Coldplay.

00:45:58: wenn das nicht klappt dann können wir uns

00:46:00: nochmal unterhalten.

00:46:01: Genau, dann frage ich noch mal tatsächlich nach.

00:46:03: Coldplay klär ich mit Daniel ab und bedank mich für deine Zeit.

00:46:09: Ganz, ganz tolles Gespräch.

00:46:10: Und ich freu mich auf viele weitere Gespräche mit dir und drückt dir für die Zukunft ganz, ganz solidarmen.

00:46:16: Bin mir aber sicher das ist gar nicht Bedarf!

00:46:18: Wenn du dann irgendwann mal doch in Köln an der Bande stehst, werde ich dich mit Hochdruck anfeuern.

00:46:25: Das war die erste Ausgabe von Vastis Widership Launch.

00:46:29: Ich hoffe ihr hattet Spaß beim Zuhören.

00:46:32: Ja folgt uns weiter und es kommen noch ein paar und wünsche euch einen schönen Tag.

00:46:39: Das war Bastis

00:46:40: Leadership Lounge.

00:46:41: Danke für eure Aufmerksamkeit und bis zur nächsten Folge im Rosengarten!

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